24.11.2017

inFranken.de: Kleinsendelbach surft mit Glasfasernetz

Die Telekommunikationsfirma "Inexio" hat das Licht in der Glasfaser für Kleinsendelbach geschaltet. Einige Häuser müssen noch warten.

Die Gemeinde Kleinsendelbach ist ans Netz gegangen. "Wir haben lange gekämpft. Es hat sich lange hingezogen, bis der Ausbau fertig war", sagte Bürgermeisterin Gertrud Werner (UWG) bei der offiziellen Übergabe des Glasfasernetzes an die Gemeinde Kleinsendelbach, fast ein Jahr nach dem Startschuss.

Dass es länger dauerte als zunächst geplant, lag an der großen Nachfrage beim Breitbandausbau, bedingt durch die bundes- und landesweite Förderung. Froh war auch Enrico Hesse von dem Telekommunikationsunternehmen "Inexio", einen fortschrittlichen Breitbandausbau abschließen zu können.

Vier Kilometer Leitung

Vier Kilometer Glasfaser sind zu einzelnen Multifunktionsgehäusen verlegt worden. Sie versorgen inzwischen 500 Haushalte in Kleinsendelbach, Steinbach und Schellenberg mit einer Bandbreite zwischen 30 und 100 Mbit/s. Eine halbe Million kostete die Gesamtmaßnahme. 166.000 Euro bezuschusste die Regierung von Oberfranken. "Der Rest wurde aus Mitteln der ,Inexio' finanziert", sagte Hesse. Mit dieser Maßnahme hat die Firma die Funkstrecke durch eine Glasfaserstrecke ersetzt. Internet über Richtfunk musste in der ersten Ausschreibung enthalten sein, aus Gründen der Wirtschaftlichkeit, worauf Kleinsendelbach von der Regierung hingewiesen wurde.

Der Glasfaserausbau ist nun im zweiten Förderverfahren durchgeführt worden. Von einigen Bürgern hat Gertrud Werner bereits positive Rückmeldung erhalten. Einige Häuser wurden sogar mit "Glas ins Haus" ausgebaut. Aber einige Häuser warten noch auf ihr schnelleres Internet.

"Das Problem wird zwischen der Gemeinde und ,Inexio' noch geklärt", sagte Werner. Verhandlungen diesbezüglich laufen bereits. Die Bürgermeisterin dankte für die gute Zusammenarbeit mit Enrico Hesse. "Auch unvorhergesehene Schwierigkeiten wurden gelöst. Wir waren nie aufgeschmissen", sagte Werner an ihre Gemeinderäte gerichtet.

Zur offiziellen Übergabe waren Carmen Wartenfelser (UWG), Armin Fuchs (UWG) sowie Elisabeth van der Grün und Hildegund Fischer (beide Dorfgemeinschaft) und der Chef der Verwaltungsgemeinschaft Dormitz, Nicky Weber, gekommen.

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