15.06.2017

Leipziger Volkszeitung: Breitbandausbau Flottes Internet: Einige Frohburger Dörfer kommen noch 2017 ans Netz

Offenbar voran geht es mit der Schaffung leistungsfähiger Datenwege in mehreren Frohburger Ortsteile. Die ersten Informationsveranstaltungen haben stattgefunden, weitere sind bereits geplant.

Frohburg. Offenbar voran geht es mit der Schaffung leistungsfähiger Datenwege in mehrere Frohburger Ortsteile. „Nachdem die Firma Inexio im Rahmen des Markterkundungsverfahrens erklärt hat, in Flößberg, Tautenhain, Frankenhain, Roda und Frauendorf sowie in Teilen von Ottenhain eigenwirtschaftliche Ausbaumaßnahmen durchzuführen, haben die ersten Informationsveranstaltungen stattgefunden“, sagt Karsten Richter, in der Frohburger Stadtverwaltung für den Breitband-Ausbau zuständig. Eine Runde für die Einwohner Rodas gibt es am 6. Juli, 19 Uhr, im dortigen Gemeindezentrum. Darüber hinaus bietet das Unternehmen dort am 13. Juli und am 8. August, jeweils ab 16 Uhr, Beratung an. Die Informationsveranstaltung in Frauendorf soll am 12. Juli ab 19 Uhr in der Hermsdorfer Mühle stattfinden. Beratungstermine gibt es danach voraussichtlich am 24. Juli und 7. August ab 16 Uhr im Gemeindezentrum Frauendorf.

In Tautenhain, Flößberg und Frankenhain wolle Inexio die Baumaßnahmen dieses Jahr abschließen, sagt Richter. In Tautenhain würde der aktuelle Straßenbau genutzt, um Leitungen zu verlegen. „Es gilt die Zusage, dass die Anschlüsse bis Jahresende zur Verfügung stehen.“ Das bestätigt Unternehmenssprecher Thomas Schommer. Man sei bei den letzten Feinplanungen. „Wir gehen davon aus, dass wir im Sommer die Tiefbauarbeiten absolvieren können. Parallel bauen wir in den Ortsteilen unsere Technik-Standorte auf, so dass wir aktuell von einer Fertigstellung der Netze bis zum Ende des dritten Quartals ausgehen.“ In Tautenhain habe die Firma Reif im Rahmen des Straßenausbau bereits einen Kilometer Leerrohre verlegt; in Flößberg habe man dasselbe beim Ausbau der Wassergasse praktiziert.

Neben Inexio zeigen im Frohburger Stadtgebiet weitere Telekommunikationsunternehmen ein grundsätzliches Interesse an einem Ausbau des Breitband-Netzes, etwa die Deutsche Telekom. „Die Telekom hat jedoch bislang nur erklärt, einen Ausbau bis spätestens Ende 2019 durchzuführen. Ziel ist es jedoch, unter Nutzung der Konkurrenzsituation hier Verbesserungen vor diesem Zeitpunkt zu erreichen“, sagt Karsten Richter. Die Stadt habe deshalb in Gesprächen auf einen schnelleren Ausbau gedrängt, allerdings nur erfahren, dass keinesfalls 2017 gebaut werde. Die Telekom wolle aber prüfen, ob für 2019 geplante Maßnahmen um ein Jahr vorgezogen werden könnten. „Wir haben im Rahmen eines Markterkundungsverfahrens ordnungsgemäß Auskunft gegeben. Diese Angaben unterliegen aus wettbewerblichen Gründen der Vertraulichkeit“, so Unternehmenssprecher Georg von Wagner auf LVZ-Nachfrage. Deshalb könne er keine näheren Auskünfte geben.

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