18.11.2017

Wormser Zeitung: WLAN-Hotspots in fast allen Gemeinden der VG Monsheim eingerichtet

VG MONSHEIM - In fast allen Ortsgemeinden der VG Monsheim können sich Einheimische und Touristen neuerdings in ein offenes WLAN-Netz einloggen, um sich im Internet beispielsweise über Sehenswürdigkeiten, Veranstaltungen oder Gaststätten zu informieren. Wenn sie mit ihrem Smartphone oder Tablet im Netz surfen, müssen sie also nicht mehr ihr Datenvolumen aufbrauchen. Sie können sich zudem über eine schnellere Übertragungsrate freuen.

Die Nutzer können dabei unkompliziert auf die WLAN-Netzwerke zugreifen. Haben sie sich eingeloggt und auf der Begrüßungsseite den Nutzungsbedingungen zugestimmt, können sie schon lossurfen. Unter anderem in der Anhäuser Mühle in Monsheim gibt es solch einen WLAN-Hotspot, sodass ihn Besucher der VG-Verwaltung und der Tourist-Info nutzen können. Wäre es nach dem VG-Rat gegangen, hätte es dort dieses kostenfreie Angebot auch früher geben können. Bereits im März 2015 hatten sich die Mitglieder des VG-Rates auf Antrag der SPD-Fraktion mit dem Thema befasst und einstimmig beschlossen, in der Anhäuser Mühle einen WLAN-Hotspot einzurichten. Das Einzige, was damals im Weg stand, war die Störerhaftung, wonach Inhaber von Internetanschlüssen für die Rechtsverletzung Dritter hätten haften müssen.

In der Zwischenzeit wurde die Gesetzeslage jedoch geändert. Netzbetreiber müssen künftig nicht mehr befürchten, belangt zu werden, wenn Nutzer Musik oder Filme illegal aus dem Internet herunterladen sollten. Die VG-Verwaltung beziehungsweise die Ortsgemeinden gehen also kein Risiko ein. Zumal sich die Firma „Inexio“ als Inhaber der Internetanschlüsse um Rechtsfragen kümmern wird.

Fast alle Gemeinderäte haben in den vergangenen Monaten das Angebot des saarländischen Unternehmens angenommen, einen oder mehrere WLAN-Hotspots im Ort einrichten zu lassen. Eine Ausnahme bildet lediglich die Gemeinde Mölsheim. Der dortige Gemeinderat lehnte die entsprechende Vorlage gegen die Empfehlung des Ortsbürgermeisters Sascha Wötzel (SPD) ab. Wie die VG-Verwaltung informiert, werde jetzt geprüft, ob zumindest im Bereich der Weinrast ein freier WLAN-Zugang geschaffen werden könne. Dann könnten die Besucher am Weinpavillon künftig nicht nur edle Tropfen und einen tollen Ausblick genießen, sondern auch kostenfrei im Netz surfen. Jedoch müsste zuvor ein Telefonanschluss dort verlegt werden. Die Installation der WLAN-Hotspots kostete die Kommunen jeweils einmalig rund 60 Euro. Der monatliche Grundpreis beträgt 15 Euro.

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