23.10.2018

Mittelbayerische: Weiding arbeitet nun mit dem inexio-Konzern

Weiding. Die Gemeinde Weiding ist, was den Internetanbieter betrifft, eine Insel mitten im Landkreis Cham. Die Chambtal-Kommune ist vor knapp zehn Jahren einen eigenen Weg gegangen, um die Bürger mit schnellem Internet zu versorgen. Da die Gemeinde an insgesamt drei verschiedene Vermittlungsstellen der Telekom - Arnschwang, Geigant und Cham - angeschlossen ist und diese jeweils kilometerweit von den Ortschaften entfernt liegen, war und ist bis heute aufgrund der langen Kupferleitungen teils nur eine unbefriedigende DSL-Geschwindigkeit, teils gar kein Breitbandanschluss möglich.

Im Rahmen eines Pilotprojekts wurde damals in Eigenregie ein Glasfasernetz quer durch die Ortschaften Weiding, Dalking, Walting und Döbersing verlegt. Die Gemeinde als Bauherr konnte sich einst über eine stolze Förderung seitens des Freistaats Bayern freuen. Und auch die Eigenmittel der Kommune waren mehr als beachtlich. So wurde damals schon ein großer Teil des Gemeindegebietes mit High-Speed-Internet versorgt. Die Firma smart-DSL aus Wiggensbach im Allgäu mit ihrem Geschäftsbereich smartONE erhielt seinerzeit den Zuschlag und bot den Kunden von Anbeginn Geschwindigkeiten von rund 60 Mbit/s im Download. Die Kundenanzahl ist seither rasant angewachsen und kratzt bald die 500er Marke. Auch die verfügbaren Geschwindigkeiten - vor allem im Glasfaserbereich - stiegen stetig an. Ein großer Sprung in der Weiterentwicklung war auch die Erschließung des westlichen Gemeindegebietes vor rund drei Jahren.

Die Gemeinde Weiding hat mit dem Kanalbau 2013 schon Leerrohre mitverlegt, die nun für Glasfaserkabel genutzt werden. In Pinzing, Friedendorf, Reisach, Rettenhof und Gschieß bekam nun jedes Haus schon seinen eigenen Glasfaseranschluss, Bauherr war förderrechtlich nicht mehr die Gemeinde, sondern smartONE. Dagegen sind in Weiding, Dalking, Walting, Maiering, Neumühlen, Döbersing, Zelz und Rieding die Kunden weiterhin in Sachen letzter Meile auf das Kupferkabel angewiesen. Mit der aktuellen Erdgaserschließung nimmt die Gemeinde ebenfalls wieder viel Geld in die Hand und lässt in der gesamten Ortschaft Weiding ein Speed-Pipe-Netz verlegen, um spätere Tiefbauarbeiten im Straßenkörper zu vermeiden. Wer einen Erdgasanschluss beantragt hat, bekommt aktuell unentgeltlich ein Kunststoff-Röhrchen mit ins Haus. Eine große Veränderung gab es nun heuer im Laufe des Sommers in Sachen Internetanbieter: smartONE wurde in den inexio-Konzern mit Hauptsitz in Saarlouis integriert. Bürgermeister Daniel Paul hatte nun in München ein erstes Gespräch mit inexio-Geschäftsführer Thorsten Klein. Er hatte dabei so manche Anregungen, Verbesserungsvorschläge und auch Problemstellen mitgebracht, die sich in den letzten Wochen angesammelt hatten.

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